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FGM in Deutschland

In Deutschland leben bis zu 50.000 Mädchen, die von FGM (Female Genital Mutilation = Weibliche Genitalverstümmelung) bedroht sind.

Anhand von Studien und Informationen direkt aus den „Communities“ wissen wir heute, dass bis zu 80% der gefährdeten Mädchen tatsächlich der Verstümmelung unterworfen werden. Meist werden sie dafür in das Heimatland der Eltern gebracht.

Dabei handeln Menschen, die ihre Kinder genitalverstümmeln lassen, nicht aus Unwissenheit und sind informiert über die schweren Folgen für die Opfer – was aber keine Abkehr von dieser Gewalt bewirkt, wie Studien belegen.

Obwohl ganz genau bestimmt werden kann, welche Mädchen mögliche Opfer sind, wird der Großteil dieser Kinder schutzlos der Verstümmelung überlassen:

Bis auf wenige Ausnahmen, bei denen Mädchen durch Gerichtsbeschlüsse vor der Verstümmelungsgefahr im Heimatland der Eltern geschützt wurden, können Eltern ihre Töchter bislang ungehindert zur Verstümmelung ins Ausland verbringen. Denn bislang wurden keine staatlichen Maßnahmen umgesetzt, um allen Mädchen den Schutz zu gewähren, der ihnen zusteht.

Das bedeutet, dass die Mädchen auf individuelle Hilfe von Ihnen und uns angewiesen sind, um vor der schweren Gewalt der Genitalverstümmelung geschützt zu werden. weiterlesen…