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0 Comments | Jul 24, 2011

Fachtagung Kinderschutz

Simone Schwarz von der TaskForce referiert über den Notruf SOS FGM.

Bund Deutscher Kriminalbeamter und Techniker Krankenkasse fordern Verbesserungen beim Kinderschutz

Im Rahmen der gemeinsamen Fachtagung des BDK und der Techniker Krankenkasse (TK) zum Thema „Kinderschutz“ am 15. Juni 2011 in Saarbrücken (zur Pressemitteilung) ging es sowohl um konkrete Fälle von Kindesmisshandlung, als auch um die Möglichkeiten, diese bereits im Vorfeld zu verhindern.

Heinz Sprenger, Kriminalbeamter aus Duisburg, präsentierte einige sehr eindringliche Fotos von misshandelten Kindern und stellte fest, dass durch einen besseren Austausch zwischen Polizei, Ärzten und Jugendämtern solchen Fällen oft vorgebeugt werden könnte.

Eine Möglichkeit des Informationsaustausches unter Ärzten stellte der Kinderarzt Dr. Ralf Kownatzki mit der Datenbank RISKID vor:

Durch das bundesweite Risiko-Kinder-Informationssystem könnten Kinderärzte zum Beispiel feststellen, ob Verdachtsfälle bei mehreren Ärzten in Behandlung sind – bei misshandelten Kindern ein oft zu beobachtender Verschleierungsversuch.

Laut Kownatzki sind Kindesmisshandlungen diagnostische Tatsachen und Ärzte sollten sich darüber auch wie bei anderen Diagnosen austauschen können.

Dieser Austausch wird allerdings durch die Verpflichtung zur Schweigepflicht massiv behindert: „Kinderschutz wird im ärztlichen Bereich durch die aktuelle Rechtslage behindert.“ Auch das geplante Kinderschutzgesetz ist unzureichend.

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